Tag 25: Gorgan (IR) - Incheboron (IR)

- Fahrzeit: 2h

- Kilometer: 81

- Temperatur: 38 Grad


Heute Morgen regnet es. Die Übernachtung hat uns pro Person etwa 9 Franken gekostet - Mit Frühstück. Um 9 Uhr fahren wir los in Richtung turkmenische Grenze. Wir versuchen im Iran noch unseren Dieseltank und -kanister zu füllen. Überall gibt es Benzin, aber Diesel im Iran zu finden gleicht eher einer Ostereier-Suche... Nach einigem Rumfahren finden wir dann eine Tankstelle, wo wir zum Rekord-Tiefpreis von 6‘000 Rial (umgerechnet 7 Rappen pro Liter) tanken können. In der Schweiz hatten wir extra noch einen Dieselfilter organisiert, um verunreinigtem Diesel vorzubeugen - Leider haben wir diesen aber irgendwo unterwegs verloren... Vor der Grenze lassen wir den Iran nochmals Revue passieren: Das schmackhafte Brot (welches an Biberschwänze erinnert), die Töfffahrer ohne Helm, die persische Schrift (welche uns bei der Verständigung nicht unbedingt half...), die schönen Berglandschaften, das gegenseitige Anhupen zur Begrüssung und die unglaubliche Gastfreundschaft sind nur einige unserer Erinnerungen an den Iran. In unseren acht Tagen im Iran haben wir zudem kein einziges anderes ausländisches Fahrzeug entdecken können und nur einmal zufällig zwei Touristen aus Deutschland getroffen. Jetzt zum Grenzübergang: Bereits beim Exit aus dem Iran bleiben wir stehen. In unseren Dokumenten, welche wir beim Eintritt in den Iran erhalten haben (in persischer Schrift, natürlich) ist offenbar festgeschrieben, dass wir den Grenzübergang Bajgiran/Ashgabat nutzen müssen, welcher 500 Kilometer entfernt ist. Die Grenzbeamten weisen uns deshalb an, dort über die Grenze zu gehen. Da wir allerdings nur ein 5-Tage-Transit für Turkmenistan haben und der vorliegende Grenzübergang ausdrücklich im turkmenischen Visa vermerkt ist, versuchen wir eine Korrektur auf der iranischen Seite zu erwirken. Da aber heute Freitag - und damit ein Feiertag im Iran - ist, sind die zuständigen Chefs abwesend, welche das korrigieren könnten. Nach zweistündigen Diskussionen mit den Grenzbeamten und der Polizei können wir immerhin erwirken, dass der Fehler im System korrigiert wird. Wir werden angewiesen, morgen Samstag um 8 Uhr nochmals zur Grenze zu kommen. Wir müssen deshalb vorerst aufgeben und suchen einige Kilometer vor der Grenze einen Stellplatz neben einem Dorf.



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