Tag 22: Teheran (IR) - Badab-e Surt (IR)

- Fahrzeit: 9h

- Kilometer: 346

- Temperatur: 38 Grad


Nach dem Frühstück im Hotel fahren wir heute ein grösseres Stück in Richtung turkmenische Grenze. Für die kommenden Tage wechseln wir noch einige Euro in iranische Rial. Die Autobahnen sind gut ausgebaut, aber wir merken bei 38 Grad Aussentemperatur langsam, dass wir ohne Klimaanlage unterwegs sind ... Während der Fahrt stellen wir einen plötzlichen Kraftverlust und ein lautes Zischen bei unserem VW fest - Glücklicherweise ist es aber nur der Schlauch vom Turbolader, welcher abgerissen ist. Nach einigen Minuten ist der Schlauch wieder festgemacht und wir können weiterfahren. Wir versuchen auf dem Weg, unseren leeren Tank mit Diesel zu füllen - Nicht ein ganz einfaches Unterfangen im Iran, vor allem ohne einheimische Tankkarte... Immerhin finden wir ausserhalb von Teheran eine Tankstelle, welche uns ihre letzten vier Dieselkanister für teures Geld verkauft. Später am Tag füllen wir dann den halben Tank für 300‘000 Rial, was umgerechnet drei Franken (!) entspricht. Wieder treffen wir Leute, welche Fotos mit uns machen oder uns zu sich nach Hause einladen möchten. Wir müssen leider abwinken, denn wir wollen heute noch in die Berge fahren. Nach einer etwa einstündigen Geländefahrt finden wir dann einen schönen Stellplatz mitten im Nirgendwo. In der Nacht sehen wir plötzlich SOS-Morsezeichen am Berg. Drei von uns machen sich auf den Weg und suchen die Lichtquelle. Dort angekommen stellen sie aber fest, dass es nur ein Kartoffelbauer ist, welcher mit seiner Taschenlampe rumgespielt hat und wohl nicht wusste, dass er einen SOS-Knopf hat...






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